Kaffeefilter Test & Vergleich im September 2026
Die besten Kaffeefilter im Test 2026
Beste Kaffeefilter im Vergleich 2026
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| 1.) | Melitta Original 100 Kaffeefilter braun, 40 Stück – Aromafilter, ungebleicht, FSC-zertifiziert, für Handfilter & Kaffeemaschinen, stabile Filtertüten, umweltfreundlich | Ungebleichte Papierfiltertüten Größe 100, 40 Stück pro Packung, FSC-zertifiziert und kompostierbar. | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
| 2.) | Westmark Kaffeefilter/Filterhalter, Filtergröße 4, Für bis zu 4 Tassen Kaffee, Four, 24442261 | Kunststoff-Filterhalter für Papierfilter Größe 4, geeignet für bis zu 4 Tassen. | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
| 3.) | Hario V60 Size 02 – 3 packs of 100 white paper Coffee filter VCF-02-100W (total 300 paper filters) Import Japan | Weiße Papierfilter für Hario V60 Size 02, 3 x 100 Stück (300 Filter gesamt). | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
| 4.) | HOTUT Rund Kaffee Filterpapier, 400 Stück Espresso Papierfilter, 58mm Kaffeepapierfilter kompatible mit vielzahl Kaffeekocher – Weiß | Runde weiße Papierfilter, 400 Stück, 58 mm Durchmesser, für verschiedene Espressokocher geeignet. | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
| 5.) | Hario Papierfilter weiß / Filtertüten Misarashi, mittel für VCF-02, 100 Stück | Weiße Misarashi-Papierfilter mittel für VCF-02, 100 Stück pro Packung. | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
| 6.) | Hario VCF-01-100W 1-Piece Box of Paper Filter for 01 Dripper, White | Weiße Papierfilter für Hario V60 Size 01 Dripper, 100 Stück pro Packung. | Preis bei Amazon prüfen & kaufen |
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Die Nummerierung dient ausschließlich der übersichtlichen Auflistung und stellt keine Rangfolge dar.
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Ratgeber für Kaffeefilter
Grundlagen und Entwicklung von Kaffeefiltern
Beim Filtern von Kaffee trennt ein durchlässiges Filtermedium das Wasser vom gemahlenen Kaffeepulver. Dabei gelangen gelöste Aromastoffe und ein Teil der Öle in die Tasse, während die festen Partikel zurückbleiben. Wie klar oder körperreich der Aufguss wird, hängt deshalb nicht nur von den Bohnen und dem Mahlgrad ab, sondern auch vom Filter selbst. Ein passender Kaffeefilter unterstützt einen reproduzierbaren Brühvorgang und macht kleine Anpassungen im Geschmack nachvollziehbar.
Die klassische Papierform wurde vor allem deshalb beliebt, weil sie praktisch, leicht und nach der Zubereitung schnell entsorgt ist. Daneben haben sich wiederverwendbare Varianten aus Metall, Stoff oder Kunststoff etabliert. Sie unterscheiden sich bei Durchfluss, Reinigung, Umweltbilanz und der Menge an Kaffeeölen, die in die Tasse gelangen. Keine Ausführung ist pauschal für alle Nutzer überlegen: Entscheidend sind Brühmethode, gewünschte Tassenstruktur und der eigene Umgang mit Reinigung und Lagerung.
Ein Filter ist kein bloßes Zubehör: Seine Porenstruktur und Form beeinflussen, wie Wasser durch das Kaffeebett fließt.
Für die Auswahl sind zunächst drei Fragen hilfreich:
- Welche Brühmethode wird genutzt: Handaufguss, Filtermaschine, AeroPress oder eine andere passende Konstruktion?
- Wird eine klare, leichte Tasse oder mehr Körper mit stärker wahrnehmbaren Ölen bevorzugt?
- Soll der Filter nach jeder Zubereitung entsorgt oder dauerhaft wiederverwendet werden?
| Merkmal | Einfluss auf den Aufguss | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Poren und Material | Bestimmen Durchfluss und Partikelrückhalt | Zur Brühmethode passende Ausführung |
| Form | Beeinflusst die Kontaktzeit des Wassers mit dem Kaffeemehl | Kompatibilität mit Halter oder Maschine |
| Größe | Legt die mögliche Kaffeemenge und Füllhöhe mit fest | Passende Größe statt Überstand oder Falten |
Arten von Kaffeefiltern im Vergleich

Die Abbildung zeigt die unterschiedlichen Oberflächen und Bauformen der gängigen Filterarten. So wird verständlich, warum Papier meist mehr Partikel zurückhält, während Metall und Stoff andere Eigenschaften beim Durchfluss haben.
Am weitesten verbreitet sind Papierfilter. Sie sind in unterschiedlichen Größen, Formen und Ausführungen erhältlich. Gebleichte Papierfilter wirken meist hell, ungebleichte Varianten braun. Beide müssen bei sachgemäßer Verwendung nicht automatisch zu einem völlig anderen Ergebnis führen; Papierstärke, Passform und Brühtechnik sind ebenfalls relevant. Ein kurzes Ausspülen mit heißem Wasser kann Papiergeschmack reduzieren und wärmt zugleich das Brühgefäß vor.
Metallfilter besitzen feine Öffnungen statt einer Papiermembran. Sie lassen in der Regel mehr Öle und sehr feine Partikel passieren. Das kann einen volleren Eindruck erzeugen, verlangt aber eine sorgfältige Reinigung, damit sich Kaffeereste nicht festsetzen. Stofffilter können eine Zwischenlösung sein: Sie halten viele Partikel zurück, lassen jedoch einen Teil der Öle durch. Dafür müssen sie unmittelbar nach der Nutzung ausgespült und hygienisch getrocknet werden.
| Filterart | Stärken | Mögliche Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Papier | Klarer Aufguss, einfache Entsorgung, wenig Pflege | Laufende Verbrauchsmaterialien, Papierabfall | Alltag, Handaufguss und Filtermaschinen |
| Metall | Wiederverwendbar, mehr Kaffeeöle in der Tasse | Reinigung und passender Mahlgrad wichtig | Kräftigere, körperreichere Aufgüsse |
| Stoff | Mehrfach verwendbar, weiches Mundgefühl möglich | Aufwendige Pflege und Trocknung | Nutzer mit Bereitschaft zur regelmäßigen Pflege |
| Kunststoff-Dauerfilter | Leicht, wiederverwendbar, oft unkompliziert | Materialqualität und Geruchsaufnahme beachten | Praktische, häufige Zubereitung |
Auch die Filterform ist wichtig. Konische Filter führen das Kaffeebett in eine tiefere Schicht und werden häufig beim manuellen Aufgießen eingesetzt. Flachbodenfilter verteilen das Kaffeemehl breiter und passen zu bestimmten Maschinen oder Haltern. Größenangaben sind nicht vollständig vereinheitlicht. Deshalb sollte vor dem Kauf die Bezeichnung des vorhandenen Halters oder der Maschine geprüft werden.
Materialien und Qualitätsmerkmale
Bei Papierfiltern zählen gleichmäßige Verarbeitung, stabile Nähte oder Faltungen und eine saubere Passform. Ein Filter sollte beim Aufgießen nicht leicht einreißen oder an der Wand des Halters zusammenfallen. Zu dichtes Papier kann den Durchfluss verlangsamen; zu durchlässiges Material lässt möglicherweise mehr Feinpartikel passieren. Beide Effekte können mit Mahlgrad und Wassermenge zusammenwirken, weshalb die Filterqualität immer im Kontext der gesamten Zubereitung beurteilt werden sollte.
Bei wiederverwendbaren Filtern sind gleichmäßige Öffnungen, ein stabiler Rand und eine gut zugängliche Oberfläche relevant. Rückstände in schlecht erreichbaren Ecken können Geruch und Geschmack beeinflussen. Kunststoff sollte für den vorgesehenen Kontakt mit heißen Lebensmitteln geeignet sein. Bei Metallfiltern ist eine solide Verarbeitung ohne scharfe Kanten sinnvoll. Beschichtungen oder Kleinteile sollten sich nicht lösen, wenn der Filter regelmäßig eingesetzt und gereinigt wird.
Gute Qualität zeigt sich vor allem in passender Form, verlässlichem Durchfluss und einfacher, gründlicher Reinigung.
Eine praktische Qualitätsprüfung ohne Laborwerte kann folgende Punkte umfassen:
- Der Filter sitzt vollständig im Halter und klappt beim Einfüllen nicht zusammen.
- Das Material weist keine sichtbaren Risse, scharfen Kanten oder unregelmäßigen Öffnungen auf.
- Nach der Reinigung bleiben weder Kaffeefilm noch auffälliger Fremdgeruch zurück.
- Die Verpackung nennt nachvollziehbar die geeignete Größe und Brühmethode.
| Prüfpunkt | Gute Anzeichen | Warnsignal |
|---|---|---|
| Passform | Ruhiger Sitz ohne große Falten | Filter rutscht oder verschließt den Auslauf |
| Durchfluss | Gleichmäßiges Ablaufen ohne extreme Verzögerung | Wasser staut sich trotz passendem Mahlgrad |
| Reinigung | Oberfläche und Poren sind gut zugänglich | Reste bleiben dauerhaft in Nähten oder Vertiefungen |
Kaffeefilter richtig auswählen

Auf dem Bild ist die gleichmäßige Verteilung des Kaffeemehls und der kontrollierte Wasserstrahl zu erkennen. Beides hilft, bevorzugte Wasserwege zu vermeiden und den Brühvorgang besser reproduzierbar zu machen.
Die beste Entscheidung beginnt nicht mit einem einzelnen Material, sondern mit dem vorhandenen System. Ein Papierfilter für einen bestimmten Halter kann in einer anderen Form schlecht sitzen, selbst wenn die angegebene Größe ähnlich klingt. Bei Filtermaschinen sollte die Herstellerangabe des Filterkorbs berücksichtigt werden. Für Handaufgussgeräte sind Form und Größe des Drippers entscheidend. Wer mehrere Brühmethoden verwendet, benötigt eventuell verschiedene Filterarten statt einer vermeintlichen Universalgröße.
Auch das persönliche Trinkprofil spielt eine Rolle. Papier hält viele Öle und Schwebstoffe zurück und unterstützt einen klaren, oft leichter wirkenden Kaffee. Metallfilter lassen mehr davon passieren und können dadurch mehr Körper hervorheben. Die Tasse wird aber zusätzlich durch Bohne, Röstung, Wasser, Temperatur, Dosierung und Mahlgrad bestimmt. Ein Filterwechsel allein ersetzt keine ausgewogene Einstellung dieser Faktoren.
- Für unkomplizierte Routinen: Papierfilter sind praktisch, besonders wenn nach dem Brühen wenig Aufwand gewünscht ist.
- Für weniger Einwegmaterial: Dauerfilter kommen infrage, wenn Reinigung und regelmäßige Pflege zuverlässig eingeplant werden.
- Für mehrere Personen: Größe, Stabilität und ausreichende Aufnahmekapazität sind wichtiger als eine besonders kompakte Bauform.
- Für empfindliche Geschmäcker: Eine passende Papierqualität und gründliches Vorwärmen können den Aufguss neutraler wirken lassen.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die tatsächlichen Gesamtkosten und den Aufwand: Bei Einwegfiltern zählen Packungsgröße und Verbrauch, bei Dauerfiltern Zeit für Spülen, Trocknen und gelegentliche Grundreinigung. Konkrete Preise ändern sich je nach Ausführung und Anbieter und sollten deshalb aktuell verglichen werden.
Anwendung und Brühtechnik
Ein guter Filter kann nur dann zuverlässig arbeiten, wenn er korrekt eingesetzt wird. Zuerst wird der Halter auf das Gefäß gesetzt und der Filter vollständig geöffnet. Bei Papier empfiehlt sich das Spülen mit heißem Wasser, sofern die Brühmethode dies zulässt. Danach wird das Wasser entfernt, ohne den Filter wieder aus seiner Position zu lösen. Das Kaffeemehl sollte möglichst gleichmäßig verteilt werden.
Beim Aufgießen ist ein kontrollierter Wasserfluss hilfreicher als hektisches Überfluten. Eine kurze Vorbrühphase kann das Kaffeemehl gleichmäßig benetzen. Anschließend wird in mehreren ruhigen Teilmengen weitergegossen. Zu schnelles Wasser kann das Kaffeebett aufwirbeln; ein sehr langsamer Durchfluss kann die Kontaktzeit unnötig verlängern. Mahlgrad und Filter sollten gemeinsam angepasst werden: Läuft der Kaffee auffällig langsam, kann ein gröberer Mahlgrad helfen; läuft er sehr schnell und dünn ab, ist eine feinere Einstellung eine mögliche Gegenprobe.
Ändern Sie bei der Fehlersuche möglichst nur eine Variable auf einmal, damit die Ursache erkennbar bleibt.
Bei einem Dauerfilter wird das Kaffeemehl nach dem Brühen vollständig entfernt. Es sollte nicht in den Ausguss gespült werden, da größere Mengen Leitungen belasten können. Der Filter wird zunächst mit Wasser ausgespült und je nach Material mit einer geeigneten milden Reinigung behandelt. Pflegehinweise des Herstellers haben Vorrang, insbesondere bei empfindlichen Geweben oder Beschichtungen.
Pflege, Haltbarkeit und Hygiene
Papierfilter benötigen kaum Pflege, sollten aber trocken und sauber gelagert werden. Feuchtigkeit kann die Stabilität beeinträchtigen und Gerüche aus der Umgebung annehmen. Eine verschlossene, trockene Aufbewahrung schützt die Filter vor Staub. Bei wiederverwendbaren Varianten ist entscheidend, dass sie nicht nur ausgespült, sondern vollständig getrocknet werden. Ein feuchter Filter in einem geschlossenen Schrank ist ungünstig.
- Filter nach jeder Nutzung von Kaffeeresten befreien.
- Mit ausreichend Wasser spülen und sichtbare Rückstände prüfen.
- Nur materialverträgliche Reinigungsmittel verwenden.
- Vor der nächsten Nutzung vollständig trocknen lassen.
- Filter bei Rissen, Verformungen oder dauerhaftem Geruch austauschen.
Die Lebensdauer eines Dauerfilters hängt von Material, Beanspruchung und Pflege ab. Eine pauschale Nutzungsdauer lässt sich daher nicht seriös nennen. Metallfilter können bei sorgfältiger Behandlung lange verwendet werden, während Stofffilter mit der Zeit zugesetzt oder formschwach werden können. Regelmäßiges Gegenlichtprüfen kann helfen, zugesetzte Bereiche oder Beschädigungen zu erkennen. Aggressive Scheuermittel und harte Bürsten können Oberflächen und feine Strukturen beschädigen.
Vorteile, Nachteile und typische Fehler
Jede Filterart bringt einen eigenen Kompromiss aus Geschmack, Komfort, Ressourcenverbrauch und Pflege mit. Papier ist hygienisch unkompliziert, verursacht aber Abfall. Dauerfilter reduzieren Einwegverbrauch, verlangen dafür Konsequenz bei der Reinigung. Ein Metallfilter ist robust und wiederverwendbar, kann jedoch bei sehr feinem Mahlgut mehr Sediment in die Tasse lassen.
| Aspekt | Papierfilter | Dauerfilter |
|---|---|---|
| Bedienkomfort | Nach dem Brühen schnell entsorgt | Ausleeren und Reinigen erforderlich |
| Tassenbild | Meist klarer und partikelfreier | Oft mehr Körper und Öle |
| Ressourcen | Einwegmaterial pro Brühvorgang | Mehrfach nutzbar, aber Reinigung nötig |
| Fehlertoleranz | Passform und Papierqualität entscheidend | Mahlgrad und Reinigung stärker im Fokus |
Typische Fehler lassen sich meist leicht vermeiden:
- Falsche Größe: Der Filter steht über oder liegt nicht am Halter an. Abhilfe schafft der Abgleich mit der Geräteangabe.
- Ungleichmäßiges Kaffeebett: Wasser sucht sich bevorzugte Wege. Eine ebene Verteilung verbessert die Benetzung.
- Zu feines Mahlgut im Dauerfilter: Der Durchfluss kann stark sinken. Ein schrittweise gröberer Mahlgrad ist eine sinnvolle Anpassung.
- Ungepflegter Mehrwegfilter: Öle und alte Reste verändern den Geschmack. Sofortiges Ausspülen und vollständiges Trocknen helfen.
- Zu schnelles Aufgießen: Das Kaffeemehl wird aufgewirbelt. Ein ruhiger, gleichmäßiger Wasserstrahl ist besser kontrollierbar.
Kaffeefilter für verschiedene Zielgruppen
Einsteiger profitieren häufig von einer unkomplizierten, passenden Papierlösung, weil sie sich zunächst auf Dosierung, Mahlgrad und Wassertechnik konzentrieren können. Für Haushalte mit regelmäßigem Kaffeekonsum kann ein Dauerfilter interessant sein, wenn die Reinigung in den Alltag passt. Unterwegs oder im Büro sind leichte, platzsparende Lösungen praktisch; hier sollte allerdings geprüft werden, ob das Material stabil genug für den Transport ist.
Wer unterschiedliche Röstungen und Zubereitungen ausprobiert, kann von mehreren Filterarten lernen. Ein Papierfilter macht Unterschiede bei Klarheit und Säure oft deutlich, während ein Metallfilter mehr Textur hervorheben kann. Für größere Mengen sollte der Filterkorb nicht überfüllt werden, da ein zu hohes Kaffeebett den Durchfluss ungleichmäßig machen kann. Professionelle oder gastronomische Anwendungen stellen zusätzliche Anforderungen an Kapazität, Wiederholbarkeit, Hygiene und Arbeitsablauf; dafür müssen die jeweiligen Geräte- und Betriebsvorgaben beachtet werden.
Nachhaltigkeit und aktuelle Entwicklungen
Die Umweltwirkung hängt nicht allein davon ab, ob ein Filter wiederverwendbar ist. Herstellung, Transport, Nutzungsdauer, Reinigung und Entsorgung gehören ebenfalls zur Betrachtung. Ein Dauerfilter ist nur dann eine praktische Alternative, wenn er lange genutzt und sorgfältig gepflegt wird. Papierfilter können je nach Ausführung in geeigneten Bioabfall- oder Kompostsystemen entsorgt werden; dabei gelten die regionalen Vorgaben und die Hinweise des Entsorgers.
Bei neuen Produkten stehen häufig langlebigere Materialien, reparierbare Halter und präzisere Passformen im Mittelpunkt. Auch Verpackungen mit weniger Material oder klareren Angaben zur Kompatibilität können die Kaufentscheidung erleichtern. Bei wiederverwendbaren Filtern ist eine nachvollziehbare Pflegeanleitung besonders wertvoll, weil sie die tatsächliche Nutzungsdauer und das Geschmacksergebnis beeinflusst.
Die nachhaltigere Wahl ist oft diejenige, die zum eigenen Alltag passt und dauerhaft konsequent genutzt wird.
FAQ
Fragen und Antworten über Kaffeefilter
Frage 1: Welche Kaffeefilter sind für Einsteiger geeignet?
Antwort: Eine passende Papierausführung ist meist unkompliziert. Sie benötigt wenig Pflege und ermöglicht, sich zunächst auf Mahlgrad, Dosierung und Aufgießen zu konzentrieren.
Frage 2: Was ist der Unterschied zwischen Papier- und Metallfiltern?
Antwort: Papier hält viele Öle und feine Partikel zurück und ergibt häufig einen klareren Aufguss. Metall lässt mehr davon passieren und kann für mehr Körper sorgen, benötigt aber eine gründlichere Reinigung.
Frage 3: Welche Filtergröße brauche ich?
Antwort: Maßgeblich ist die Größe des Filterhalters oder der Maschine. Die Angaben auf Gerät, Halter oder Verpackung sollten miteinander abgeglichen werden, da ähnliche Bezeichnungen nicht immer identische Formen bedeuten.
Frage 4: Muss man Papierfilter vorher ausspülen?
Antwort: Das ist nicht zwingend, kann aber möglichen Papiergeschmack reduzieren und das Brühgefäß vorwärmen. Wie viel Wasser dafür sinnvoll ist, hängt von der verwendeten Methode ab.
Frage 5: Warum läuft der Kaffee durch einen Filter zu langsam?
Antwort: Ursachen können zu feines Mahlgut, ein zugesetzter Dauerfilter, zu viel Kaffeemehl oder ein sehr langsamer Wasserfluss sein. Verändern Sie zunächst nur einen Faktor und beobachten Sie die Wirkung.
Frage 6: Wie reinigt man einen wiederverwendbaren Filter?
Antwort: Kaffeemehl vollständig entfernen, den Filter zeitnah mit Wasser spülen und gemäß Materialhinweis reinigen. Anschließend muss er offen und vollständig trocknen, bevor er verstaut wird.
Frage 7: Sind braune Papierfilter schlechter als weiße?
Antwort: Die Farbe allein sagt wenig über die Eignung aus. Passform, Papierqualität, Durchfluss und korrekte Anwendung sind wichtiger als die äußere Färbung.
Frage 8: Welcher Filter ist am nachhaltigsten?
Antwort: Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein lange genutzter und gut gepflegter Dauerfilter kann Einwegmaterial vermeiden; Papier kann wiederum bei passender Entsorgung und geringem Pflegeaufwand sinnvoll sein.
Fazit
Der passende Kaffeefilter sollte zur Brühmethode, zum gewünschten Tassenprofil und zum eigenen Pflegeaufwand passen. Papierfilter überzeugen durch Komfort und klare Aufgüsse, während Metall-, Stoff- und Kunststofffilter Wiederverwendung und teilweise mehr Körper ermöglichen. Vor der Auswahl sind vor allem Form, Größe, Material, Durchfluss und Reinigung zu prüfen. Wer bei der Zubereitung nur einzelne Faktoren verändert, findet außerdem leichter heraus, welche Kombination den persönlichen Geschmack am besten unterstützt.
Erfahrungen mit Kaffeefilter
Viele Nutzer schätzen Papierfilter, weil sie nach dem Brühen ohne aufwendige Reinigung entsorgt werden können und bei passender Anwendung einen klaren Kaffee ermöglichen.
Bei Mehrwegfiltern wird der zusätzliche Reinigungs- und Trocknungsaufwand als Nachteil empfunden, besonders wenn der Filter nicht sofort nach der Nutzung gepflegt wird.
Eine genaue Passform erleichtert den Start deutlich. Falsche Größen oder ein schlecht sitzender Filter führen dagegen schnell zu ungleichmäßigem Durchfluss.
Klare, leichte Aufgüsse werden oft mit Papier verbunden, während Liebhaber eines volleren Mundgefühls eher einen geeigneten Metall- oder Dauerfilter in Betracht ziehen.
Ein Filter löst nicht automatisch Probleme bei Mahlgrad, Dosierung oder Wassertechnik. Die besten Ergebnisse entstehen meist durch das Zusammenspiel aller Brühparameter.
Wer täglich Kaffee zubereitet, achtet typischerweise stärker auf laufenden Verbrauch, Lagerung und Reinigung. Für gelegentliche Nutzung kann die einfache Handhabung eines Papierfilters wichtiger sein.