Hörgerätebatterien-Akkus

Ratgeberartikel: Hörgerätebatterien-Akkus

Ohne Akkus oder Batterien arbeitet kein Hörgerät. Da diese Geräte besonders klein sind, müssen auch die Akkus und Batterien ebenfalls sehr kompakt sein. Die Hörgerätebatterien sind aus diesem Grund meist als Knopfzelle ausgerichtet. Daher gehören diese zu den sogenannten Mikrobatterien. Die meisten Batterien für Hörgeräte sind Akkus bzw. Zink-Luft-Batterien, welche durch ihre hohe Energiedichte charakterisiert sind. Bei der Verwendung dieser Batterien sollte der Anwender die Tipps des Akustikers beachten. Wiederaufladbare Hörgerätebatterien sind der aktuelle Trend.

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Wussten Sie das schon über Hörgerätebatterien Akkus?

Hörhilfen benötigen Batterien bzw. Hörgerätebatterien wiederaufladbar, damit diese funktionieren. Aufgrund des beschränkten Platzes müssen dies sehr kompakte Speicher von Energie sein. Wiederaufladbare Hörgerätebatterien gehören deshalb zu den Mikrobatterien. Die bekannteste Bauart ist die Knopfzelle. In aller Regel handelt es sich hierbei um Zink-Luft-Stromspeicher, die sich nicht aufladen lassen.

Die meisten Hörsysteme arbeiten mit speziellen Hörgerätebatterien wiederaufladbar, den Zink-Luft-Knopfbatterien. Solche Batterien stellen die Energie durch chemische Reaktionen des Zinks bereits, welche bei Kontakt mit Sauerstoff in der Luft ausgelöst wird. Jene Batterien sind besonders klein und zugleich sehr leistungsstark. In aller Regel ist das Zink in den Batterien der Hörgeräte nach der Aktivierung in fünf Tagen bis zu drei Wochen gänzlich oxidiert, was von der Größe der Batterie abhängig ist. Die Batterien sind dann leer und müssen gegen neue getauscht werden.

Hörgeräte-Akkus sind eine gute Alternative zu Batterien. Als Alternative zu herkömmlichen Batterien werden oftmals Akkus verwendet. Bei Hörgeräten war dies bisher eher schwierig. Dabei war die Energiedichte der Akkus nicht mit jener von Zink-Luft-Knopfbatterien zu vergleichen, außerdem war die Selbstentladung besonders hoch. So konnte das Hörgerät lediglich für einige Stunden getragen werden, ehe der Akku wieder geladen werden musste. Dies hat sich mit den Hörgeräte-Akkus der neusten Generation sehr stark geändert. Diese bieten eine Laufzeit von insgesamt 24 Stunden. Dies entspricht einer Tragedauer von zwei Tagen.

Die Kunden haben generell die Wahl zwischen Hörgeräten mit einem integrierten Akkusystem: Einige Modelle besitzen ein eingeschlossenes und fest eingebautes Akkumodul. Zum Laden wird das Hörgerät in die Ladestation gesetzt. Dabei wird der Akku nicht entnommen. Wiederaufladbare Hörgerätebatterien, die austauschbar sind, sind eine weitere Möglichkeit. Jene Akkus werden wie Hörgerätebatterien ausgeführt und sind in den gleichen Größen erhältlich. Die Anwender können daher selbst entscheiden, ob diese das Hörgerät mit Akkus oder Batterien betreiben – oder abweichen. Zum Laden werden die Hörgerätebatterien wiederaufladbar nicht aus dem Hörgerät genommen, diese bleiben im Hörgerät. Jedoch ist nicht jedes Hörgerät ist für den Betrieb mit den Akkus geeignet!

Wie funktioniert ein Hörgerät mit Akku?

Die Anwender laden das Hörgerät mit Akku einfach auf wie ein Mobiltelefon oder weitere akkubetriebene Geräte. Wenn diese die Hörgeräte am Abend ablegen, stecken sie die Geräte in die Ladestation, welche dann an die Steckdose angeschlossen wird. Nach wenigen Stunden werden die Litihium-Ionen-Akkus in den Geräten vollständig geladen. Diese halten bei einer Schnellladestation sowie bei durchgehender Anwendung erneut 24 Stunden am Stück.

Einige Modelle verfügen zugleich über eine Schnellladefunktion. Dies ist sehr praktisch, wenn die Anwender schnell das Haus verlassen müssen und bemerken, dass sie das Hörgerät nicht geladen haben. Nach nur 30 Minuten wird der Akku aufgeladen, dass das Hörgerät dann sieben Stunden durchhält. Die Dauer reicht für den Abend mit Freunden oder den Besuch um Theater.

Wenn die Anwender auf ein Gerät mit Akku setzen, tun diese zugleich der Umwelt etwas Gutes. Eine solche Batterie benötigt 500 Mal mehr Energie für die Produktion als sie später wieder zurückgibt und belastet die Umwelt mit schädlichen Stoffen wie Zink und Cadmium.

Welche Hörgeräte Akkus und Batterien gibt es?

Die auf dem Markt angebotenen Batterien für Hörgeräte sind nahezu ausschließlich Zink-Luft-Batterien. Manchmal werden auch Nickel-Metallhydrid-Akkus verkauft. Nicht lieferbar sind Batterien aus Quecksilberoxid-Zink.

Die bekannten Bauarten der Hörgerätebatterien sind die Nummern 675 (PR44), 13 (PR48), 312 (PR41), 10 (PR70) und 5 (PR63). Zur einfachen Unterscheidung werden die einzelnen Arten zudem farbig unterschieden. Die Farben der Aufkleber geben deshalb zugleich Auskunft über die Art der Hörgerätebatterie.

Hörgerätebatterien des Typs 675 sind blau, die des Typs 312 sind braun, die des Typs 13 sind orange, die des Typs 10sind gelb und die des Typs 5 sind rot. Dabei beträgt die Spannung aller Typen 1,4 V und die Kapazität reicht von 600 mAh bis 35 mAh.
Die Unterschiede der Kapazität der Hörgeräte-Akkus ist vor allem durch die Größe der Batterien definiert. Größere Batterien kommen meistens in Hinter-dem Ohr-Hörgeräten zur Anwendung, die kleineren Modelle in den Im-Ohr-Hörgeräten. Der Batterie Typ 5 ist vor allem für Hörhilfen gedacht, die gänzlich in den Gehörgang geführt werden.

Wie sollten Hörgerätebatterien Akkus gelagert werden?

Zink-Luft-Batterien, wie diese in Hörgeräten normalerweise verwendet werden, reagieren mit der Umgebungsluft. Deshalb sind diesem mit einem schützenden Aufkleber versehen, welcher die Luftlöcher der Batterie verschließt und auf diese Weise ein Austrocknen des Akkus – und daher eine verminderte Leistungsfähigkeit – verhindern kann. Jene Schutzfolie muss deshalb während der Lagerung an der Batterie verbleiben. Am besten lässt der Anwender die Batterie in der Verpackung und entnimmt diese erst bei der geplanten Verwendung.

Bei der Lagerung über Nacht, kann die Haltbarkeit der Akkus ebenfalls verlängert werden, wenn das Fach geöffnet wird. Wenn das Gerät für einen längeren Zeitraum nicht verwendet werden soll, ist das Entfernen der Batterien ebenfalls anzuraten. Dennoch ist die Haltbarkeit von Hörgerätebatterien endlich.
Der regelmäßige Tausch ist daher eine Pflicht. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Die Hörgeräte-Akkus können zum Beispiel im Internet bestellt werden. Hier sind die Preise meist erheblich günstiger als bei den Akustikern. Verbrauchte Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden, sondern sollten fachmännisch entsorgt werden. Die Anbieter der Batterien müssen diese kostenfrei zurücknehmen.

FAQ – Frequently Asked Questions, oft gestellte Fragen zum Produkt

Welche Hörgerätebatterien Akkus halten am längsten?

In den Tests werden die Anwender für die einzelnen Akkus abweichende Angaben zur Laufzeit finden. Die Testsieger eines Vergleiches können dabei mit einer Leistung von etwa 14 Tagen überzeugen. Die Kraft der Batterie hängt vor allem von der Größe der Batterien für die Hörgeräte ab.

Generell wird die Energie bei Zink-Luft-Batterien durch die chemische Reaktion des Zinkes mit der Umgebungsluft produziert. Dabei oxidiert das Zink innerhalb einiger Tage und Wochen, weshalb sich die Lebensdauer der Hörgerätebatterien berechnet. Je größer die Batterien oder Akkus für das Hörgerät sind, umso höher ist die Lebensdauer. Selbst im nicht aktivierten Zustand sind die Batterien nur begrenzt lagerfähig, weil im pro Jahr eine Selbstentladung von circa 3 Prozent aufweisen. Hörgerätebatterien haben in aller Regel eine allgemeine Lebensdauer von 3 Jahren. Die Haltbarkeit ist dabei auf der Packung angegeben.

Welche Hörgeräte mit Akku sind erhältlich?

Schon im Jahre 2011 stellte Siemens das erste Hörgerät mit Akku vor. Jedoch handelte es sich bei diesem Aufladegerät, dem eCharger, um ein großes Gerät, das zum Beispiel auf Reisen im Gepäck viel Platz wegnahm. Jedoch war es erforderlich, die Hörgeräte richtig einzusetzen, damit diese geladen wurden. Viele Anwender stellten am Morgen beim Aufwachen enttäuscht fest, dass der Akku über Nacht nicht geladen worden war, weil das Hörgerät nicht korrekt eingesetzt war. Dieser Fehler wurde in den folgenden Jahren behoben.

Inzwischen bieten mehrere Hersteller Hörgeräte mit Akkus an. Die Geräte zum Aufladen sind sehr viel kleiner geworden und durch die Ladestation muss beim Einsetzen der Hörgeräte nicht mehr auf die korrekte Position geachtet werden.

Zu den neuen wiederaufladbaren Hörgeräten auf dem Markt gehört auch das Cellion Primax von Signa in der Signia-Pro-Serie, ein Hinter-dem-Ohr-Gerät mit moderner Technik. Es gilt als kleinstes Modelle seiner Art und ist in mehreren unterschiedlichen Farben erhältlich.

Wie hoch ist der Bedienkomfort durch ein Hörgerät mit Akku?

Ein Hörgerät mit Akku kann dem Anwender außer der hohen Qualität viele andere Vorteile bieten. Da diese keine Batterien mehr tauschen müssen, entfällt das meist mühsame Herausnehmen und Einsetzen der kleinen Batterien. Da zugleich das Batteriefach entfällt, sind diese Geräte weniger anfällig für Schmutz, welcher durch das Fach in die Elektrik eindringt und diese sogar beschädigen kann. Ein solches Hörgerät mit Akku ist daher zugleich wenig reparaturanfällig.

Die Vor- und Nachteile von Hörgerätebatterien Akkus

Grundsätzlich sind Akkus für Hörgeräte eine zukunftsweisende Technik und in der täglichen Anwendung weist die derzeitige Akku-Generation sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber den herkömmlichen Batterien auf.

Zu den Vorteilen eines Hörgeräte-Akkus gehört vor allem die Umweltfreundlichkeit: Diese Akkus sind besser für die Umwelt, weil diese weniger Abfall produzieren. Die Zeitersparnis ist ein weiterer Vorteil, denn die Hörgeräte-Akkus verursachen erheblich weniger Aufwand, da diese weniger häufig entsorgt und wieder neu gekauft werden müssen.

Der Komfort ist ebenfalls vorteilhaft, denn die Akkusysteme müssen zum Laden nicht entnommen und wieder eingesetzt werden – dies ist komfortabler in der Anwendung.

Hörgeräte-Akkus haben allerdings auch einige Nachteile im Gegensatz zu Hörgerätebatterien. Dazu gehören vor allem die höheren Kosten. Der Anschaffungspreis dieser Akkus und Ersatzakkus ist höher als jener der Hörgerätebatterien. Bei den austauschbaren Akkus müssen die Kosten für das Ladegerät ebenfalls bedacht werden.

Die Akkus erfordern einen höheren Aufwand. Der Rhythmus des Wechselns ist bei Akkus kürzer als bei den normalen Hörgerätebatterien. Während die Batterie meist jede Woche getauscht werden muss, ist bei den Akkus ein tägliches Laden notwendig.

Die Fehleranfälligkeit ist bei Akkus ebenfalls höher. In der Praxis kommt es oftmals zu Anwendungsfehlern beim Laden des Hörgeräte-Akkus. Dies kann zu einer verkürzten Anwendungsdauer führen.

Die Abhängigkeit von Strom und Ladegerät ist ein weiterer Nachteil. Wer das Hörgerät mit Akkus betreibt, braucht zum Laden ein Ladegerät und zugleich Strom. Jene Abhängigkeit kann zum Beispiel auf Reisen eher unpraktisch sein.

Die Entscheidung, ob ein Hörgeräte-Akku oder -batterien die bessere Wahl sind, sollte immer spezifisch getroffen werden. Der Hörakustiker berät dabei gern darüber, welche Technik für die Hörgeräteversorgung am besten ist.

Fazit

Hörgerätebatterien und -Akkus sind ein kleiner, jedoch besonders effektiver Helfer für Hörgeschädigte. Mit diesen kleinen Knopfzellen arbeitet das Hörgerät einwandfrei, damit die Anwender sich trotz der bestehenden Schwerhörigkeit als wichtiger Teil der Gesellschaft fühlen können. Dabei ist die Hörakustik ist ein bedeutendes Feld, welches sich immer wieder weiterentwickelt und die Fürsorge der Hörgeschädigten in einer regelmäßigen Folge verbessert. Das Traditionsunternehmen auric Hörsysteme aus Deutschland, das Unternehmen, welches hinter der hohen Qualität dieser Systeme steht, ist für innovative Entwicklungen bekannt und stellt auserlesenes Zubehör für Hörgeräte her, das die Anwender einfach und schnell online bestellen können.

Für Hörgeschädigte bietet der Markt eine Vielzahl von verschiedenen Hörgeräten an. Im Online-Shop oder beim Akustiker erhalten die Nutzer Hörgerätebatterien, die auf das Gerät genau zugeschnitten sind. Dabei weist die die Artikelbezeichnung schon darauf hin, welche Größe die Batterien besitzen und für welche Geräte diese sich eignen. Im Online-Shop für Hörgerätezubehör finden die Anwender die kleinen Knopfzellen in allen bekannten Größen, zum Beispiel als Hörgerätebatterien ZL 675 oder ZL 312. Diese verwendbaren Mehrfachpacks enthalten etwa sechs Batterien, welche bei korrekter Lagerung bis zu vier Jahre lang haltbar sind.

Bildrechte: (c) pixabay.com / holmespj

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